Glossar

Acrylglas.

Auch: PMMA, Polymethylmethacrylat

Acrylglas ist ein klarer, glasähnlicher Kunststoff (PMMA), der für hochwertige Schilder, Wandbilder und Displays verwendet wird. Es ist leichter und bruchfester als Glas, aber kratzempfindlicher; bedruckt wird es direkt oder – für eine besonders brillante, geschützte Oberfläche – von hinten im Hinterglasdruck.


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Siehe auch

Hinterglasdruck
Beim Hinterglasdruck wird das Motiv seitenverkehrt auf die Rückseite einer transparenten Platte, etwa Acrylglas, gedruckt und von vorn durch das Material betrachtet. Das Motiv liegt geschützt hinter der glatten Oberfläche. Meist wird zusätzlich eine weiße Schicht hinter die Farben gedruckt, damit sie deckend wirken und der Untergrund nicht durchscheint.
UV-Druck
Beim UV-Druck werden Farben verwendet, die unmittelbar nach dem Druck durch ultraviolettes Licht ausgehärtet werden. Dadurch lassen sich auch nicht saugfähige Materialien wie Kunststoff, Glas, Metall oder Hartschaumplatten direkt bedrucken.
Aluverbundplatte
Plattenmaterial aus zwei dünnen Aluminium-Deckschichten mit einem Kunststoffkern, häufig aus Polyethylen. Sie ist leicht, verwindungssteif und witterungsbeständig und daher ein gängiger Träger für Außenschilder, Firmenschilder und langlebige Beschilderung, bedruckt im UV-Direktdruck oder beklebt.
PVC-Hartschaumplatte
Leichte, steife Kunststoffplatte aus aufgeschäumtem PVC mit glatter, meist weißer Oberfläche. Sie lässt sich gut im UV-Direktdruck bedrucken oder bekleben, leicht zuschneiden und ist ein verbreitetes Material für Schilder, Displays und Messegrafik, vor allem im Innenbereich; im Freien können Wärme und UV-Licht das Material mit der Zeit verformen oder vergilben lassen; für dauerhafte Außenschilder werden daher oft andere Platten wie Aluverbund gewählt.



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