Glossar

Softproof.

Auch: Bildschirmproof

Ein Softproof ist die Simulation eines Druckergebnisses auf einem kalibrierten Monitor. Er ersetzt einen gedruckten Proof nur, wenn Monitor, Farbprofile und Betrachtungsbedingungen genau abgestimmt sind.


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Erklärung

Beim Softproof rechnet ein Programm die Druckdaten mithilfe eines ICC-Profils so um, dass der Bildschirm zeigt, wie das Motiv auf einem bestimmten Papier in einem bestimmten Druckverfahren aussehen wird. So lassen sich etwa Farbverschiebungen durch die Umwandlung von RGB nach CMYK oder die gedämpfteren Farben auf ungestrichenem Papier vorab beurteilen.

Voraussetzung ist ein kalibrierter und profilierter Monitor, idealerweise mit großem Farbraum, sowie eine neutrale Umgebungsbeleuchtung. Ein normaler Büro- oder Laptopbildschirm liefert nur eine grobe Vorschau.


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Siehe auch

Proof
Eine Vorab-Darstellung des Druckergebnisses, mit der Farben und Inhalte vor dem Auflagendruck geprüft werden. Ein farbverbindlicher Proof (Contract Proof) simuliert die spätere Druckbedingung nach einem definierten Standard und dient als Referenz zwischen Kunde und Druckerei.
Farbprofil
Standardisierte Datei, die beschreibt, wie ein Gerät oder eine Druckbedingung Farben wiedergibt. Mit Farbprofilen lassen sich Farben zwischen Bildschirm, Kamera und Druck möglichst verlässlich umrechnen.


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