Proof und Andruck: Farben vor dem Druck verbindlich prüfen
Softproof, Digitalproof, Kontraktproof oder Andruck? Was die Verfahren leisten, wozu der Medienkeil dient und wann sich welche Variante lohnt.
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Ein Softproof ist die Simulation eines Druckergebnisses auf einem kalibrierten Monitor. Er ersetzt einen gedruckten Proof nur, wenn Monitor, Farbprofile und Betrachtungsbedingungen genau abgestimmt sind.
Beim Softproof rechnet ein Programm die Druckdaten mithilfe eines ICC-Profils so um, dass der Bildschirm zeigt, wie das Motiv auf einem bestimmten Papier in einem bestimmten Druckverfahren aussehen wird. So lassen sich etwa Farbverschiebungen durch die Umwandlung von RGB nach CMYK oder die gedämpfteren Farben auf ungestrichenem Papier vorab beurteilen.
Voraussetzung ist ein kalibrierter und profilierter Monitor, idealerweise mit großem Farbraum, sowie eine neutrale Umgebungsbeleuchtung. Ein normaler Büro- oder Laptopbildschirm liefert nur eine grobe Vorschau.
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