Glossar

Brailleschrift.

Auch: Braille, Blindenschrift, Punktschrift

Die Brailleschrift, benannt nach dem Franzosen Louis Braille, ist eine tastbare Punktschrift für blinde Menschen, deren Zeichen aus bis zu sechs erhabenen Punkten bestehen. Im Druck wird sie in Papier oder Karton geprägt oder als erhabener Lack, etwa im Siebdruck, aufgebracht – bekannt ist sie von Arzneimittelverpackungen. Punktgröße und -abstände müssen dabei genau eingehalten werden.


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Siehe auch

Prägung
Veredelung, bei der mit einem Prägewerkzeug unter Druck ein Relief in Papier oder Karton geformt wird. Je nach Ausführung wird das Motiv erhaben (Hochprägung) oder vertieft (Tiefprägung) – mit oder ohne Farbe beziehungsweise Folie.
Relieflack
Relieflack ist ein partiell und in dicker Schicht aufgetragener UV-Lack, der fühlbar über der Papieroberfläche steht. Er wird meist im Siebdruck oder digital per Inkjet aufgebracht und betont Logos, Schriftzüge oder Muster, ohne das Papier wie eine Prägung zu verformen.
Siebdruck
Beim Siebdruck wird Farbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Gewebe gedrückt, das an den nicht druckenden Stellen durch eine Schablone verschlossen ist. Das Verfahren eignet sich für viele Materialien und erzeugt einen kräftigen Farbauftrag.


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