Flexodruck erklärt: Druckplatten, Aniloxwalze und Einsatzgebiete
Ob Wellpappkarton, Rollenetikett oder Folienbeutel: Viele Verpackungen werden im Flexodruck bedruckt. So funktioniert das Verfahren und wo seine Grenzen liegen.
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Hochdruckverfahren mit flexiblen Druckplatten aus Fotopolymer oder Gummi und dünnflüssigen, schnell trocknenden Farben. Es wird vor allem für Verpackungen, Etiketten, Folien und Wellpappe eingesetzt.
Wie beim klassischen Buchdruck stehen die druckenden Stellen der Druckform erhaben. Die Platte ist jedoch elastisch und wird auf einen Zylinder montiert. Die Farbe gelangt über eine fein gravierte Rasterwalze (Aniloxwalze) gleichmäßig dosiert auf die Druckform und von dort auf den Bedruckstoff.
Durch die weiche Druckform kann sich die Farbe an den Rändern leicht verdrängen, erkennbar an einem feinen Quetschrand. Die Qualität hat sich durch digitale Plattenherstellung und feinere Raster in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Für Privatkunden spielt der Flexodruck selten eine direkte Rolle, begegnet einem aber täglich auf Verpackungen.
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