Glossar

Mesh.

Auch: Siebfeinheit, Gewebefeinheit, Fadenzahl

Die Feinheit des Gewebes eines Siebdrucksiebs, in Europa meist als Anzahl der Fäden pro Zentimeter angegeben, im englischsprachigen Raum pro Zoll. Gröbere Gewebe lassen mehr Farbe durch und eignen sich etwa für deckende Farben auf Textilien, feinere Gewebe für Details und dünnere Farbschichten.


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Siehe auch

Siebdruck
Beim Siebdruck wird Farbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Gewebe gedrückt, das an den nicht druckenden Stellen durch eine Schablone verschlossen ist. Das Verfahren eignet sich für viele Materialien und erzeugt einen kräftigen Farbauftrag.
Rakel
Ein Werkzeug mit einer Kante aus Gummi, Kunststoff oder Metall, das Druckfarbe verteilt oder abstreift. Im Siebdruck drückt die Rakel die Farbe durch das Sieb, im Tief- und Flexodruck streift sie überschüssige Farbe von der Walze oder dem Zylinder.
Textildruck
Sammelbegriff für Verfahren, mit denen Stoffe und Kleidungsstücke wie T-Shirts, Hoodies oder Taschen bedruckt oder veredelt werden. Die wichtigsten sind Siebdruck, Digitaldirektdruck, DTF- und andere Transferverfahren, Flexdruck, Sublimationsdruck und Stickerei.
Meshbanner
Banner aus einem gitterartigen, PVC-beschichteten Gewebe mit vielen kleinen Öffnungen, durch die Wind hindurchströmen kann. Meshbanner werden vor allem an Gerüsten, Bauzäunen und Fassaden eingesetzt. Weil ein Teil der Fläche offen ist, wirken Farben etwas weniger kräftig, und aus der Nähe ist die Gitterstruktur sichtbar; nicht zu verwechseln ist der Begriff mit der Mesh-Angabe beim Siebdruck.



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