Weil keine Druckplatten hergestellt werden müssen, entfallen die Einrichtkosten, die im Offsetdruck anfallen. Das macht den Digitaldruck bei kleinen und mittleren Auflagen wirtschaftlich – vom Einzelstück bis zu einigen hundert oder tausend Exemplaren, je nach Produkt.
- Elektrofotografie: Ein Laser oder LED belichtet eine Trommel, die elektrostatisch Toner anzieht; dieser wird auf das Papier übertragen und durch Wärme fixiert. Es gibt Verfahren mit Trockentoner und mit Flüssigtoner.
- Inkjet: Druckköpfe spritzen feinste Tintentropfen direkt auf den Bedruckstoff. Inkjet reicht vom Bürodrucker über Produktionsmaschinen bis zu Großformatdruckern für Plakate und Banner.
Ein besonderer Vorteil ist der variable Datendruck: Jedes Exemplar kann andere Inhalte tragen, etwa Namen, Nummern oder Adressen. Auch Druck-on-Demand von Büchern und Abschlussarbeiten beruht auf Digitaldruck.
Grenzen gibt es je nach Maschine bei der Auswahl der Papiere, bei echten Sonderfarben und bei sehr großen Auflagen, wo der Offsetdruck günstiger wird. Die Qualität moderner Produktionsmaschinen ist für die meisten Anwendungen mit dem Offsetdruck vergleichbar.