Glossar

Endformat.

Auch: Beschnittformat, Netto-Format

Format eines Druckprodukts nach dem Beschneiden, also die Größe, die der Kunde am Ende in der Hand hält – etwa DIN A4 mit 210 × 297 mm. Davon zu unterscheiden ist das Datenformat, das zusätzlich den Anschnitt enthält.


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Erklärung

Beim Anlegen von Druckdaten ist das Endformat die zentrale Größe: Es bestimmt, wo später geschnitten wird. Weil beim Schneiden kleine Toleranzen unvermeidbar sind, legt man Hintergründe und randabfallende Bilder über das Endformat hinaus an. Dieser Überstand heißt Anschnitt.

  • Endformat: fertige Größe nach dem Schnitt, z. B. 85 × 55 mm bei einer Visitenkarte.
  • Datenformat: Endformat plus Anschnitt an allen Seiten; üblich sind 2–3 mm je Seite, maßgeblich ist die Vorgabe der Druckerei.
  • Sicherheitsabstand: Innenabstand zum Endformat, in dem keine wichtigen Texte oder Logos stehen sollten.

Bei gefalzten Produkten wie Flyern bezieht sich das Endformat auf den gefalzten Zustand, während das offene Format die Größe vor dem Falzen beschreibt. Ein DIN-lang-Flyer mit Wickelfalz hat also ein kleineres Endformat als sein offenes Format.


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Siehe auch

Anschnitt
Der Anschnitt ist ein Rand, um den randabfallende Farbflächen und Bilder über das Endformat hinaus angelegt werden. Er sorgt dafür, dass nach dem Zuschneiden keine weißen Blitzer an den Kanten entstehen; üblich sind 2 bis 3 mm je Seite.
Sicherheitsabstand
Der Sicherheitsabstand ist der Bereich innerhalb des Endformats, in dem keine wichtigen Inhalte wie Text oder Logos stehen sollten. Er verhindert, dass beim Beschnitt Inhalte angeschnitten werden.
Beschnitt
Beschnitt ist das Zuschneiden eines Druckprodukts auf sein Endformat, meist mit einer Planschneidemaschine. Weil dabei geringe Toleranzen auftreten, werden randabfallende Motive mit Anschnitt angelegt. Umgangssprachlich wird „Beschnitt“ auch als Synonym für den Anschnitt verwendet.
DIN-Format
Genormte Papierformate, die auf die deutsche Norm DIN 476 zurückgehen und heute international als ISO 216 gelten. Alle Formate haben das Seitenverhältnis 1 : √2; halbiert man die lange Seite eines Blattes, entsteht das nächstkleinere Format mit denselben Proportionen.



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