Glossar

Falzmaschine.

Auch: Taschenfalzmaschine, Messerfalzmaschine, Kombifalzmaschine

Maschine, die Papierbogen automatisch falzt. Beim Taschenfalz (Stauchfalz) läuft der Bogen in eine Falztasche bis zum Anschlag, wölbt sich dabei und wird von zwei Falzwalzen erfasst und gebrochen; beim Messer- oder Schwertfalz drückt ein Messer den Bogen zwischen zwei Falzwalzen. Viele Maschinen kombinieren beide Prinzipien, um verschiedene Falzarten zu erzeugen.


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Siehe auch

Falz
Kante, die beim Umbiegen (Falzen) eines Papierbogens entsteht, sowie der Arbeitsschritt selbst. Die Art, wie ein Bogen gefalzt wird, bestimmt Seitenzahl, Leserichtung und Endformat eines Flyers oder einer Lage.
Rillen
Einprägen einer linienförmigen Vertiefung in Papier oder Karton, damit sich das Material an dieser Stelle sauber falzen lässt. Ohne Rillung kann bei dickeren Papieren die Oberfläche und der Farbauftrag am Falz aufbrechen.
Laufrichtung
Die Richtung, in der sich die Fasern eines maschinell hergestellten Papiers überwiegend ausrichten – entsprechend der Laufrichtung des Papiers in der Papiermaschine. Sie beeinflusst Falzverhalten, Steifigkeit und das Verhalten des Papiers bei Feuchtigkeit.
Kreuzbruch
Falzart, bei der ein Bogen mehrfach so gefalzt wird, dass jeder weitere Falz rechtwinklig zum vorherigen liegt. Aus einem Bogen mit drei Kreuzbrüchen entsteht zum Beispiel eine Lage mit 16 Seiten, wie sie in der Buch- und Broschürenherstellung üblich ist.
Wickelfalz
Falzart mit zwei oder mehr parallelen Brüchen, bei der die Seiten nacheinander in dieselbe Richtung nach innen eingeschlagen werden. Damit sich der Flyer sauber schließen lässt, müssen die eingeklappten Seiten etwas schmaler angelegt werden als die äußeren.
Zickzackfalz
Beim Zickzackfalz werden parallele Falzbrüche abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen gelegt, sodass ein ziehharmonikaartig gefalteter Bogen entsteht. Er wird häufig für Flyer mit mehreren gleich breiten Seiten verwendet.



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