Glossar

Wickelfalz.

Auch: Einrollfalz

Falzart mit zwei oder mehr parallelen Brüchen, bei der die Seiten nacheinander in dieselbe Richtung nach innen eingeschlagen werden. Damit sich der Flyer sauber schließen lässt, müssen die eingeklappten Seiten etwas schmaler angelegt werden als die äußeren.


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Erklärung

Der Wickelfalz ist eine der häufigsten Falzarten für Flyer, etwa als 6-seitiger Flyer im Format DIN lang. Beim Aufklappen erschließt sich der Inhalt Schritt für Schritt, was ihn für Speisekarten, Programme und Informationsflyer beliebt macht.

Wie viel schmaler die Innenseiten sein müssen, hängt von Papierstärke und Anzahl der Brüche ab; meist geht es um wenige Millimeter. Druckereien stellen dafür Vorlagen mit den genauen Seitenbreiten bereit – maßgeblich sind diese Maße.


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Siehe auch

Falz
Kante, die beim Umbiegen (Falzen) eines Papierbogens entsteht, sowie der Arbeitsschritt selbst. Die Art, wie ein Bogen gefalzt wird, bestimmt Seitenzahl, Leserichtung und Endformat eines Flyers oder einer Lage.
Zickzackfalz
Beim Zickzackfalz werden parallele Falzbrüche abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen gelegt, sodass ein ziehharmonikaartig gefalteter Bogen entsteht. Er wird häufig für Flyer mit mehreren gleich breiten Seiten verwendet.
Fensterfalz
Falzart, bei der die beiden äußeren Teile eines Bogens zur Mitte hin eingeschlagen werden, sodass sie sich wie Fensterflügel öffnen lassen. Wird zusätzlich in der Mitte gefalzt, spricht man vom doppelten Fensterfalz.
Rillen
Einprägen einer linienförmigen Vertiefung in Papier oder Karton, damit sich das Material an dieser Stelle sauber falzen lässt. Ohne Rillung kann bei dickeren Papieren die Oberfläche und der Farbauftrag am Falz aufbrechen.
Endformat
Format eines Druckprodukts nach dem Beschneiden, also die Größe, die der Kunde am Ende in der Hand hält – etwa DIN A4 mit 210 × 297 mm. Davon zu unterscheiden ist das Datenformat, das zusätzlich den Anschnitt enthält.



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