Laufrichtung von Papier: Schmalbahn, Breitbahn und warum es zählt
Papier hat eine Faserrichtung, die über saubere Falze, gut aufschlagende Bücher und wellenfreie Seiten entscheidet. So erkennen und testen Sie die Laufrichtung.
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Die Richtung, in der sich die Fasern eines maschinell hergestellten Papiers überwiegend ausrichten – entsprechend der Laufrichtung des Papiers in der Papiermaschine. Sie beeinflusst Falzverhalten, Steifigkeit und das Verhalten des Papiers bei Feuchtigkeit.
Bei der Papierherstellung legen sich die Fasern auf dem schnell laufenden Sieb der Papiermaschine überwiegend in Laufrichtung. Das Papier ist dadurch nicht in alle Richtungen gleich: Parallel zur Laufrichtung ist es steifer, quer dazu dehnt es sich bei Feuchtigkeit stärker aus.
Verläuft die Faserrichtung parallel zur langen Bogenseite, spricht man von Schmalbahn, verläuft sie parallel zur kurzen Seite, von Breitbahn. Auf Verpackungen wird die Laufrichtung oft mit einem Pfeil oder durch die Reihenfolge der Maßangaben gekennzeichnet – die Konvention unterscheidet sich jedoch je nach Hersteller.
Druckereien berücksichtigen die Laufrichtung in der Regel selbst bei der Bogeneinteilung. Wer Papier für eigene Projekte kauft, sollte bei der Auswahl darauf achten.
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