Glossar

Hadernpapier.

Auch: Lumpenpapier, Hadern

Papier, das aus Textilfasern alter Lumpen („Hadern“) aus Leinen, Hanf oder Baumwolle hergestellt wird. In Europa war es bis ins 19. Jahrhundert der vorherrschende Papiertyp, bevor Holzschliff und Zellstoff als Rohstoffe aufkamen; heute gibt es Hadernpapier noch als besonders alterungsbeständiges Spezialpapier.


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Siehe auch

Gautschen
In der Papierherstellung das Übertragen des frisch geschöpften, nassen Papierbogens vom Sieb auf einen Filz. Außerdem bezeichnet es einen alten Brauch der Buchdrucker und Schriftsetzer, bei dem Auszubildende nach der Lehre in einer Zeremonie ins Wasser getaucht und mit einem Gautschbrief in den Berufsstand aufgenommen werden.
Holzfrei
Bezeichnung für Papier, das keinen oder nur sehr wenig Holzschliff enthält, sondern überwiegend aus chemisch gewonnenem Zellstoff besteht. Holzfreies Papier ist also sehr wohl aus Holz gemacht, vergilbt aber deutlich weniger als holzhaltiges Papier, wie es etwa für Zeitungen verwendet wird.
Japanpapier
Traditionell in Japan von Hand hergestelltes Papier aus langen Bastfasern, etwa des Papiermaulbeerbaums (Kozo). Es ist auch in sehr dünnen Stärken reißfest und wird unter anderem in der Buch- und Papierrestaurierung sowie für Kunstdrucke verwendet.


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