Glossar

Schrifteinbettung.

Auch: Schriften einbetten, Font Embedding

Beim Einbetten werden die verwendeten Schriften – vollständig oder als Teilmenge der benötigten Zeichen – in die PDF-Datei aufgenommen. So kann die Druckerei das Dokument korrekt ausgeben, auch wenn die Schriften auf ihren Systemen nicht installiert sind.


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Erklärung

Fehlt eine Schrift, ersetzt das Ausgabesystem sie durch eine andere. Zeilenumbrüche verschieben sich, Sonderzeichen fehlen oder werden falsch dargestellt. PDF/X-Standards schreiben deshalb vor, dass alle Schriften eingebettet sein müssen.

  • Beim PDF-Export mit einer Druck-Voreinstellung (etwa PDF/X) werden Schriften in der Regel automatisch eingebettet.
  • Manche Schriftlizenzen verbieten das Einbetten; dann können Texte in Pfade umgewandelt werden – sie sind danach aber nicht mehr bearbeitbar.
  • Ob alle Schriften eingebettet sind, zeigen die Dokumenteigenschaften im PDF-Programm.

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Siehe auch

PDF/X
Familie von ISO-Normen für PDF-Dateien, die für den Austausch von Druckdaten gedacht sind. PDF/X legt fest, dass alle für den Druck nötigen Informationen – Schriften, Bilder, Farbangaben und die vorgesehene Ausgabebedingung – in der Datei enthalten sein müssen.
Druckdaten
Druckdaten sind die Dateien, aus denen eine Druckerei ein Produkt herstellt – heute meist ein druckfertiges PDF. Sie müssen im richtigen Endformat mit Anschnitt, passendem Farbmodus, ausreichender Bildauflösung und eingebetteten Schriften angelegt sein.
Preflight
Preflight ist die technische Prüfung von Druckdaten vor der Produktion, meist automatisiert mit spezieller Software. Geprüft werden etwa Format und Anschnitt, Bildauflösung, eingebettete Schriften, Farbräume, Sonderfarben und Gesamtfarbauftrag.
OpenType
Von Microsoft und Adobe entwickeltes Schriftformat, das auf Windows und macOS gleichermaßen funktioniert. OpenType-Schriften beruhen auf Unicode und können Tausende Zeichen sowie typografische Funktionen wie Ligaturen, Kapitälchen oder Mediävalziffern enthalten.


Stand: