Visitenkarten
Hochwertig gedruckte Visitenkarten in klassischen und besonderen Formaten — von matt bis hochglänzend, mit Veredelungen wie Heißfolie und Relieflack.
Mehr →Was Sonderfarben von CMYK unterscheidet, wie Pantone und HKS aufgebaut sind und wann sich eine eigene Druckfarbe für Logo und Hausfarbe lohnt.
Im Vierfarbdruck (CMYK) entstehen alle Farbtöne aus feinen Rasterpunkten der vier Grundfarben. Eine Sonderfarbe (auch Schmuck- oder Volltonfarbe) wird dagegen vorab exakt angemischt und als eigene Farbe gedruckt. Das ermöglicht Töne, die mit CMYK nicht oder nur ungenau erreichbar sind, und eine sehr gleichmäßige Wiedergabe über viele Aufträge hinweg.
Das Pantone Matching System (PMS) ist das international am weitesten verbreitete Farbsystem für Sonderfarben. Jede Farbe hat eine Nummer und ein Suffix, der das Papier angibt: C steht für gestrichenes (coated), U für ungestrichenes (uncoated) Papier. Pantone 286 C und 286 U beruhen also auf derselben Farbrezeptur, sehen auf verschiedenen Papieren aber unterschiedlich aus — deshalb gibt es für jede Sorte eigene Farbfächer.
HKS ist ein im deutschsprachigen Raum verbreitetes System, benannt nach den Druckfarbenherstellern Hostmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schmincke. Es umfasst 88 Basisfarben, jeweils in Varianten für unterschiedliche Papiere — etwa HKS K für Kunstdruck- (gestrichenes) und HKS N für Naturpapier. Viele deutsche Unternehmen und Behörden definieren ihre Hausfarben in HKS.
Im Offsetdruck benötigt jede Sonderfarbe eine eigene Druckplatte und ein eigenes Farbwerk, was bei kleinen Auflagen die Kosten spürbar erhöht. Im Digitaldruck werden Sonderfarben meist aus CMYK nachgebildet; einige Maschinen haben zusätzliche Farbstationen, etwa für Weiß oder Metallic.
Im Siebdruck auf Textilien werden Farben ohnehin einzeln angemischt; Pantone-Angaben sind hier die übliche Sprache zwischen Kunde und Druckerei. Weil Stoff anders als Papier Farbe aufnimmt, ist auch hier ein Muster oder Andruck die sicherste Kontrolle.
Sonderfarben werden im Layoutprogramm als Farbfeld vom Typ „Volltonfarbe“ angelegt und exakt benannt, zum Beispiel „PANTONE 286 C“. Soll eine Datei dagegen nur in CMYK gedruckt werden, müssen enthaltene Sonderfarben vor dem Export umgewandelt werden — sonst entsteht eine zusätzliche Farbseparation, mit der die Druckerei nicht rechnet.