Glossar

Grammatur.

Auch: Flächengewicht, Papiergewicht, g/m²

Gewicht eines Papiers in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Die Grammatur ist die übliche Angabe für die „Stärke“ eines Papiers, sagt aber nicht direkt etwas über seine Dicke aus.


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Erklärung

Ein Quadratmeter normales Kopierpapier wiegt 80 g – daher die Angabe 80 g/m². Je höher die Grammatur, desto schwerer und in der Regel steifer ist das Papier. Als grobe Orientierung:

GrammaturTypische Verwendung
80–100 g/m²Briefpapier, Kopierpapier, Innenseiten von Abschlussarbeiten
115–170 g/m²Flyer, Broschüren-Innenteil, Plakate
200–300 g/m²Umschläge, Postkarten, Klappkarten
300–400 g/m²Visitenkarten, stabile Karten

Wie dick sich ein Papier anfühlt, hängt zusätzlich vom Volumen ab: Ein voluminöses ungestrichenes Papier ist bei gleicher Grammatur dicker als ein gestrichenes. Die genaue Dicke wird in Mikrometern angegeben und ist zum Beispiel für die Berechnung der Rückenstärke einer Broschüre wichtig.


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Siehe auch

Karton
Festerer, steiferer Bedruckstoff zwischen Papier und Pappe. Die Grenzen sind fließend und werden nicht einheitlich gezogen; als grobe Orientierung spricht man ab etwa 150 g/m² von Karton und ab etwa 600 g/m² von Pappe.
Volumen
Das Volumen eines Papiers beschreibt das Verhältnis seiner Dicke zu seiner Grammatur. Bei gleichem Flächengewicht ist ein Papier mit höherem Volumen dicker und fühlt sich kräftiger an.
Gestrichenes Papier
Papier, dessen Oberfläche mit einer Streichschicht aus Pigmenten und Bindemitteln versehen ist. Es ist glatter und weniger saugfähig als ungestrichenes Papier und gibt Bilder und feine Raster schärfer und farbintensiver wieder; erhältlich ist es etwa glänzend, seidenmatt oder matt.
Rückenstärke
Die Breite des Rückens eines gebundenen Buchs oder einer Broschüre. Sie ergibt sich aus Seitenzahl und Papiervolumen und muss beim Gestalten eines Umschlags bekannt sein; verbindlich ist die Angabe der Druckerei für das gewählte Papier.



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