Glossar

Quetschrand.

Typisches Merkmal des Hochdrucks: Beim Abdruck wird die Farbe an den Rändern der druckenden Elemente leicht nach außen gedrückt, sodass Buchstaben und Flächen einen etwas dunkleren Rand zeigen. Unter der Lupe hilft der Quetschrand, Hochdruck von anderen Verfahren zu unterscheiden.


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Siehe auch

Hochdruck
Druckverfahren, bei dem die druckenden Teile der Druckform erhaben über den nicht druckenden Teilen liegen. Nur die erhöhten Stellen nehmen Farbe an und geben sie an das Papier ab – wie bei einem Stempel.
Buchdruck
Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren, bei dem erhabene Lettern oder Klischees eingefärbt und direkt auf das Papier gepresst werden. Johannes Gutenberg entwickelte um 1450 in Mainz das System aus gegossenen Metalllettern und Druckpresse, das den Buchdruck in Europa begründete.
Letterpress
Heute gebräuchliche Bezeichnung für den Hochdruck mit Satz oder Druckplatten, bei dem sich das Motiv spürbar in ein dickes, meist weiches Papier eindrückt. Das Verfahren wird vor allem für hochwertige Visitenkarten, Einladungen und Karten eingesetzt.
Flexodruck
Hochdruckverfahren mit flexiblen Druckplatten aus Fotopolymer oder Gummi und dünnflüssigen, schnell trocknenden Farben. Es wird vor allem für Verpackungen, Etiketten, Folien und Wellpappe eingesetzt.


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