Druckdaten richtig anlegen: Anschnitt, Auflösung, PDF/X
Beschnittzugabe, Sicherheitsabstand, 300 dpi, CMYK und PDF/X — die wichtigsten Regeln, damit die Druckerei Ihre Datei ohne Rückfragen verarbeiten kann.
Weiterlesen →Auch: Vektordatei, Vector Graphic
Eine Vektorgrafik beschreibt Formen durch mathematisch definierte Linien, Kurven und Flächen statt durch einzelne Bildpunkte. Sie lässt sich daher ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern.
Pixelbilder wie Fotos bestehen aus einem Raster einzelner Bildpunkte. Werden sie stark vergrößert, werden die Punkte sichtbar und Kanten wirken treppenartig oder unscharf. Eine Vektorgrafik speichert dagegen Anweisungen wie Pfade, Kurvenpunkte, Konturen und Füllungen. Bei der Ausgabe werden diese für jede Größe neu berechnet, sodass Kanten immer scharf bleiben.
Für Logos, Schriftzüge, Icons, Pläne und Illustrationen mit klaren Formen ist die Vektorgrafik das bevorzugte Format – besonders dann, wenn ein Motiv in sehr unterschiedlichen Größen gebraucht wird, von der Visitenkarte bis zum Banner. Auch Schriften sind intern als Vektoren gespeichert. Verbreitete Dateiformate sind SVG, EPS und PDF sowie die programmeigenen Formate von Grafikprogrammen; ein PDF kann dabei sowohl Vektor- als auch Pixeldaten enthalten.
Für Verfahren wie Plotten, Stanzen, Gravieren oder Folienbeschriftung sind Vektordaten oft zwingend, weil die Maschinen die Konturen als Pfade abfahren. Ein in eine Vektordatei eingebettetes Pixelbild wird dadurch übrigens nicht zur Vektorgrafik.
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