Papierdruck

Postkarten.

Bedruckte Postkarten auf festem Karton — als Werbemittel, Grußkarte, Kunstkarte oder Mailing mit Adressfeld auf der Rückseite.


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Übersicht

Postkarten verbinden ein großflächiges Motiv mit wenig Text und sind deshalb als Werbemittel, Gruß- oder Kunstkarte gleichermaßen beliebt. Das gängigste Format ist DIN A6 (148 × 105 mm); daneben sind DIN lang und quadratische Formate verbreitet, die allerdings nicht immer als Standardpostkarte versendet werden können. Gedruckt wird üblicherweise auf Karton um 300 bis 350 g/m² — matt gestrichen für Fotos mit ruhiger Anmutung, glänzend für brillante Farben, Naturkarton, wenn die Karte beschrieben werden soll. Soll die Karte per Post verschickt werden, gehört auf die Rückseite ein freies Adressfeld auf der rechten Hälfte mit Platz für die Briefmarke oben rechts; der Mitteilungsteil liegt links. Veredelungen wie Cellophanierung, partieller UV-Lack oder Heißfolie werten die Vorderseite auf, sollten aber die Schreibseite aussparen, da lackierte oder folierte Flächen mit vielen Stiften schlecht beschreibbar sind. Für den Versand maßgeblich sind die aktuellen Format- und Gewichtsvorgaben des jeweiligen Postdienstleisters.

  • 01DIN A6 als Standard, dazu DIN lang und Quadrat
  • 02Fester Karton um 300–350 g/m² — matt, glänzend oder Naturkarton
  • 03Rückseite mit Adressfeld und Markenfeld für den Postversand
  • 04Veredelung der Bildseite, Schreibseite ohne Lack oder Folie

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Formate

DIN A6
105 × 148 mm
DIN lang (1/3 A4)— Klassischer Flyer-Folder
210 × 99 mm
Quadrat 148 × 148 mm
148 × 148 mm
DIN A5
148 × 210 mm

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Materialien

Bilderdruck 350 g/m² matt
350 g/m²
Klassisch für Visitenkarten und Postkarten.
Bilderdruck 350 g/m² glänzend
350 g/m²
Naturpapier 350 g/m²
350 g/m²
Ungestrichen, fester Griff — beliebt für Visitenkarten.
Recyclingpapier 350 g/m²
350 g/m²
Kraftpapier 300 g/m²
300 g/m²
Naturbraun, stark — Hangtags, Anhänger.

04

Veredelungen

Cellophanierung matt
folie
Mattes Folienlaminat — edler Griff, schützt vor Abrieb.
Cellophanierung glänzend
folie
Glänzendes Folienlaminat.
Partieller UV-Lack
lack
Spotglanz auf einzelnen Elementen — z. B. Logo oder Headline.
Heißfolienprägung Gold
folie
Metallisch glänzende Akzente in Gold.
Formstanzung
stanzung
Individueller Beschnitt — runde Ecken, Aussparungen, Sonderformen.

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Fragen & Antworten

Wie muss die Rückseite einer Postkarte aufgebaut sein?
Üblich ist eine Teilung: links der Mitteilungsteil, rechts das Anschriftfeld, oben rechts Platz für die Briefmarke bzw. den Frankiervermerk. Das Anschriftfeld sollte frei von Hintergrundmotiven bleiben, damit die Adresse maschinell lesbar ist. Die genauen Vorgaben entnehmen Sie den Bedingungen Ihres Postdienstleisters.
Kann ich jede Postkarte als Postkarte verschicken?
Nicht unbedingt. Postdienstleister legen Mindest- und Höchstmaße sowie Anforderungen an die Papierstärke fest. DIN A6 liegt im üblichen Rahmen; bei quadratischen oder überlangen Formaten kann ein höheres Porto anfallen. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor dem Druck.
Lässt sich eine veredelte Postkarte noch beschreiben?
Cellophanierte oder lackierte Flächen nehmen Tinte schlecht an; auch Kugelschreiber schreiben darauf oft nicht zuverlässig, Füller und viele Filzstifte verschmieren. Deshalb wird meist nur die Bildseite veredelt, die Schreibseite bleibt ohne Lack oder Folie. Naturkarton ist am besten beschreibbar.
Matt oder glänzend?
Glänzend lässt Farben und Fotos brillanter wirken, matt wirkt ruhiger und spiegelt weniger. Für Karten, die beschrieben werden sollen, ist Naturkarton oder matt gestrichener Karton die bessere Wahl.




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