Glossar

Glätte.

Auch: Papierglätte, Oberflächenglätte

Eigenschaft einer Papieroberfläche, möglichst eben und ohne Unebenheiten zu sein. Höhere Glätte ermöglicht schärfere Rasterpunkte und gleichmäßigere Farbflächen; erreicht wird sie vor allem durch Streichen und Kalandrieren (Satinieren). Gemessen wird sie meist mit Luftstromverfahren, etwa nach Bekk oder Bendtsen.


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Siehe auch

Kalander
Walzenwerk, in dem Papier zwischen mehreren Walzen unter Druck geglättet und verdichtet wird. Das Kalandrieren (Satinieren) erhöht Glätte und Glanz des Papiers.
Gestrichenes Papier
Papier, dessen Oberfläche mit einer Streichschicht aus Pigmenten und Bindemitteln versehen ist. Es ist glatter und weniger saugfähig als ungestrichenes Papier und gibt Bilder und feine Raster schärfer und farbintensiver wieder; erhältlich ist es etwa glänzend, seidenmatt oder matt.
Ungestrichenes Papier
Papier ohne Strich, also ohne zusätzliche Beschichtung der Oberfläche mit Pigmenten und Bindemitteln; im Handel heißt es meist Naturpapier. Es fühlt sich griffig an, lässt sich gut beschreiben und saugt Druckfarbe stärker auf, weshalb Farben matter und weniger brillant wirken als auf gestrichenem Papier.
Volumen
Das Volumen eines Papiers beschreibt das Verhältnis seiner Dicke zu seiner Grammatur. Bei gleichem Flächengewicht ist ein Papier mit höherem Volumen dicker und fühlt sich kräftiger an.
Raster
Die Zerlegung von Halbtönen – also Bildern mit stufenlosen Übergängen – in einzelne Punkte, weil die meisten Druckverfahren nur „Farbe“ oder „keine Farbe“ drucken können. Aus normalem Betrachtungsabstand verschmelzen die Punkte für das Auge zu Tonwerten.


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