Rasterung und Auflösung: Wie aus Bildern Druckpunkte werden
Warum Druckmaschinen keine Grautöne kennen, was Rasterweite und Rasterwinkel bedeuten und wie dpi, ppi und lpi zusammenhängen.
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Die Zerlegung von Halbtönen – also Bildern mit stufenlosen Übergängen – in einzelne Punkte, weil die meisten Druckverfahren nur „Farbe“ oder „keine Farbe“ drucken können. Aus normalem Betrachtungsabstand verschmelzen die Punkte für das Auge zu Tonwerten.
Eine Druckfarbe kann nicht heller oder dunkler aufgetragen werden – ein Graustufenbild oder ein Farbverlauf muss daher in druckende und nicht druckende Bereiche übersetzt werden. Das übernimmt die Rasterung in der Druckvorstufe. Je größer der Anteil der bedruckten Fläche, desto dunkler erscheint der Ton; der Anteil wird als Flächendeckung in Prozent angegeben.
Beim Druck werden Rasterpunkte etwas größer, als sie angelegt sind – dieser Effekt heißt Tonwertzunahme und wird in der Druckvorstufe über Farbprofile berücksichtigt.
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