Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code aus quadratischen Modulen, den Smartphone-Kameras auslesen. Auf Drucksachen führt er meist zu einer Website, einem Kontakt oder einem Formular.
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Erklärung
Der QR-Code wurde in den 1990er-Jahren in Japan entwickelt, ursprünglich zur Kennzeichnung von Bauteilen in der Industrie. Mit den Smartphone-Kameras hat er sich als Brücke zwischen Druck und digitalen Angeboten durchgesetzt. Eine eingebaute Fehlerkorrektur in mehreren Stufen sorgt dafür, dass er auch bei leichten Beschädigungen oder Verschmutzungen lesbar bleibt.
Größe: Je weiter der Leseabstand, desto größer muss der Code sein. Kurze Inhalte, etwa knappe Webadressen, ergeben weniger Module – bei gleicher Codegröße werden diese größer und leichter lesbar.
Ruhezone: Um den Code herum muss ein heller, freier Rand bleiben.
Kontrast: Dunkle Module auf hellem Grund sind am sichersten; hell auf dunkel gedruckte Codes erkennen nicht alle Lese-Apps.
Datenformat: Den Code als Vektorgrafik oder in ausreichender Auflösung anlegen und nicht unscharf hochskalieren.
Statische Codes enthalten die Zieladresse direkt. Dynamische Codes führen über eine Weiterleitung, deren Ziel sich später ändern lässt – sie funktionieren aber nur, solange der Weiterleitungsdienst besteht.
Die Ruhezone ist der freie, helle Rand, den ein QR-Code oder Strichcode (Barcode) braucht, damit ein Lesegerät ihn sicher vom Hintergrund trennen kann. Für QR-Codes sieht die Norm eine Breite von vier Modulen vor, bei Strichcodes hängt sie vom Codetyp ab. Text, Bildkanten oder Farbflächen dürfen nicht hineinragen.
Eine Vektorgrafik beschreibt Formen durch mathematisch definierte Linien, Kurven und Flächen statt durch einzelne Bildpunkte. Sie lässt sich daher ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern.
Die Bildauflösung gibt an, wie viele Bildpunkte (Pixel) eines digitalen Bildes auf eine Längeneinheit kommen, meist in ppi (Pixel pro Zoll). Für den Druck zählt die effektive Auflösung in der tatsächlichen Ausgabegröße.