Papierdruck

Gutscheine.

Geschenk- und Wertgutscheine auf festem Karton — mit Nummerierung, Abrissabschnitt und Veredelung als Schutz vor Nachahmung.


01

Übersicht

Gedruckte Gutscheine sind im Einzelhandel, in der Gastronomie, bei Dienstleistern und Vereinen verbreitet — als Geschenkgutschein, Wertgutschein oder Aktionscoupon. Üblich sind Formate wie DIN lang, DIN A6 oder das kleine Kartenformat, dazu oft eine passende Hülle oder ein Umschlag. Gedruckt wird meist auf Karton um 300 bis 350 g/m², damit der Gutschein wertig wirkt und beschrieben werden kann; bei lackierten oder folierten Flächen sollte das Schreibfeld ausgespart bleiben. Eine fortlaufende Nummerierung macht jeden Gutschein eindeutig und erleichtert die Kontrolle beim Einlösen. Mit einer Perforation lässt sich ein Kontrollabschnitt abtrennen, der im Betrieb verbleibt. Einen vollständigen Fälschungsschutz bieten gedruckte Gutscheine nicht; Merkmale wie Heißfolie, Prägung, individuelle Nummern und ein besonderes Papier erschweren aber das Kopieren. Wert, Aussteller, Einlösebedingungen und gegebenenfalls eine Gültigkeitsangabe sollten klar auf dem Gutschein stehen — die rechtlichen Anforderungen daran prüfen Sie am besten vorab.

  • 01DIN lang, DIN A6 oder Kartenformat
  • 02Fortlaufende Nummerierung für die Kontrolle
  • 03Perforierter Kontrollabschnitt zum Abtrennen
  • 04Heißfolie und Prägung erschweren das Kopieren

02

Formate

DIN lang (1/3 A4)— Klassischer Flyer-Folder
210 × 99 mm
DIN A6
105 × 148 mm
Visitenkarte 85 × 55 mm— Bürostandard
85 × 55 mm
DIN A5
148 × 210 mm

03

Materialien

Bilderdruck 300 g/m² matt
300 g/m²
Bilderdruck 350 g/m² matt
350 g/m²
Klassisch für Visitenkarten und Postkarten.
Naturpapier 350 g/m²
350 g/m²
Ungestrichen, fester Griff — beliebt für Visitenkarten.
Strukturpapier (z. B. Leinen- oder Filzprägung)
Ungestrichenes Feinpapier mit fühlbarer Oberflächenstruktur — beliebt für Einladungen.
Kraftpapier 300 g/m²
300 g/m²
Naturbraun, stark — Hangtags, Anhänger.

04

Veredelungen

Nummerierung
sonstige
Fortlaufende oder individuelle Nummern je Exemplar — für Gutscheine, Tickets und Kontrollabschnitte.
Perforation
sonstige
Abreißkanten für Coupons und Tickets.
Heißfolienprägung Gold
folie
Metallisch glänzende Akzente in Gold.
Blindprägung
praegung
Erhöhung ohne Farbe — taktil, dezent.
Partieller UV-Lack
lack
Spotglanz auf einzelnen Elementen — z. B. Logo oder Headline.
Cellophanierung matt
folie
Mattes Folienlaminat — edler Griff, schützt vor Abrieb.

05

Fragen & Antworten

Wie funktioniert die Nummerierung?
Jeder Gutschein erhält eine eigene Nummer, meist fortlaufend, die im Druck oder in einem separaten Arbeitsgang aufgebracht wird. Führen Sie eine Liste der ausgegebenen und eingelösten Nummern, dann lassen sich doppelt vorgelegte oder unbekannte Gutscheine erkennen. Startnummer und Position der Nummer legen Sie mit der Druckerei fest.
Wie schütze ich Gutscheine vor Fälschungen?
Vollständig verhindern lässt sich das Kopieren nicht. Erschwert wird es durch Kombinationen aus individueller Nummer, Heißfolie oder Prägung, besonderem Papier und einer Kontrolle beim Einlösen. Bei höheren Werten ist die Prüfung der Nummer gegen Ihre Ausgabeliste besonders wichtig.
Was sollte auf einem Gutschein stehen?
Üblich sind Aussteller mit Kontaktdaten, Wert oder Leistung, Gutscheinnummer, Ausstellungsdatum und ein Feld für Unterschrift oder Stempel. Hinweise zu Einlösung und Gültigkeit sollten Sie rechtlich prüfen lassen, da hierfür gesetzliche Vorgaben gelten können.




Stand: