Glossar

Holzschliff.

Auch: Holzstoff, Holzschliffpapier

Holzschliff (Holzstoff) ist ein mechanisch aus Holz gewonnener Faserstoff für die Papierherstellung, der das Lignin noch enthält. Papiere mit hohem Holzschliffanteil wie Zeitungspapier sind günstig und voluminös, vergilben aber unter Licht und altern schneller.


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Siehe auch

Zellstoff
Zellstoff ist ein Faserrohstoff für die Papierherstellung, der meist aus Holz durch chemischen Aufschluss gewonnen wird. Dabei wird das Lignin weitgehend entfernt, sodass daraus hergestellte, sogenannte holzfreie Papiere weniger vergilben als Papiere mit Holzstoff.
Holzfrei
Bezeichnung für Papier, das keinen oder nur sehr wenig Holzschliff enthält, sondern überwiegend aus chemisch gewonnenem Zellstoff besteht. Holzfreies Papier ist also sehr wohl aus Holz gemacht, vergilbt aber deutlich weniger als holzhaltiges Papier, wie es etwa für Zeitungen verwendet wird.
Recyclingpapier
Papier, das ganz oder überwiegend aus Altpapier hergestellt wird. Es gibt Recyclingpapiere in unterschiedlichen Weißegraden, von grauweiß bis hochweiß; Umweltzeichen wie der Blaue Engel stellen Anforderungen an Altpapieranteil und Herstellung.
Alterungsbeständiges Papier
Alterungsbeständiges Papier ist säurefrei hergestellt und enthält eine alkalische Reserve, sodass es deutlich langsamer vergilbt und brüchig wird als herkömmliches Papier. Die Anforderungen beschreibt die Norm DIN EN ISO 9706; manche Hochschulen verlangen oder empfehlen solches Papier für die Pflichtexemplare von Dissertationen.


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